Klimawandel - lasst uns das Ziel nicht aus den Augen verlieren

Sticker nfjTrotz der aktuellen Corona-Welle, die wieder viele unserer Aktivitäten lahmlegt, darf ein Thema nicht aus unsrem Blick geraten: der historisch einmalige und möglichweise katastrophal ausgehende Klimawandel!

Zwar ist ein aktuelles Zuschussprogramm für Häuslebauer abrupt gestoppt worden, zwar fehlen in BaWü und vor allem Bayern noch tausende Windräder, aber die neue „Ampel“ verspricht auf Bundesebene einen heftigen, positiven Aufbruch -aber nur mit uns allen!

So wie eine Mehrheit der WählerInnen und die anschließenden kooperativen Koalitionsverhandlungen für eine neue Regierung gesorgt haben, so notwendig ist auch weiterhin unser aller Unterstützung und für jeden und jede auch die persönlichen und möglichst konsequenten  Verhaltensänderungen.

Kein oder weniger Fleisch, und das dann aus ökologischer Landwirtschaft. Denn weniger (Schweine-)Fleisch bedeutet aktuell das „Sterben“  meist kleinerer Höfe und Konzentration auf größere Massentierhaltung.

Einkaufen lokal, saisonal und in Bio-Qualität; auch wenn manches sehr teuer erscheint (wir haben uns seit Jahrzehnten an billige „Lidl-Preise“ gewöhnt), können es sich die allermeisten Menschen leisten.

Auf´s Auto und dass Fliegen weitgehend verzichten. Auch wenn unter Corona-Bedingungen viele Angst vor´m ÖPNV und der Bahn haben, und auch wenn´s Vielfliegen noch nicht wieder angesagt ist -Corona wird demnächst Geschichte sein und die Fluggesellschaften rüsten schon wieder auf und reiben sich die (Rendite- und Boni-) Hände. Eine wirkliche Verkehrs- und Klimawende muss auf´s Gehen, Radfahren, den öffentlichen Nah- und Fernverkehr bauen. Das würde „Stuttgart21 und Karlsruhe10-22“ nur nutzen und guttun.

Beim Aufrüsten (im zivilen Sinn) der Wärmewende und dem massiven Ausbau der regenerativen Energien haben wir einzelnen, kleinen BürgerInnen nur wenige Karten im Spiel. Aber wir könnten den Stromversorger wechseln, die NaturFreunde in Baden werben schon seit vielen Jahren für die Stadtwerke Schönau; warum nicht als Mieter in unseren Mehrfamilienhäusern eine Diskussion mit den Eigentümern über Solaranlagen auf den Dächern anstoßen, die dann auch in die Netze der Mieter einspeisen könnten.

Viele, viele weitere Beispiele müssten noch genannt werden, wir müssen uns vor allem in den Dingen ändern, die uns schwer fallen.

Wir dürfen uns nicht bequem in den Sesseln zurücklehnen und (hoffentlich) auf das positive Handeln und Wiederwählen der „Ampel“ warten, sondern müssen jetzt und tatkräftig alle weiterhin selbst „Hand anlegen“!