Camping-und Paddelwochenende in Gerstheim 06.09.-08.09.2019

Von Freitag, den 6. September 2019, bis Sonntag, den 8. September 2019, war eine Gruppe von etwa 15 Leuten zum Campen und Paddeln zusammengekommen.

Am Freitag trafen wir uns um 15:30 Uhr am Bootshaus in Rappenwört, um die Boote auf den Bootshänger zu laden und alles in die Autos zu packen. Gegen 16:30 Uhr brachen wir Richtung Gerstheim auf, wobei wir unterwegs noch für einen Einkauf im Supermarkt halt machten, um alles für die kommenden zwei Tage zu besorgen.

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Um 19:15 Uhr checkten wir auf dem Campingplatz ein. Als erstes stand das aufbauen der Zelte und deren Einrichtung an der Tagesordnung. Anschließend und währenddessen wurde ein Salat zum Grillen zubereitet, weitere bereits vorbereitete Salate wurden auf dem Tisch Platziert, und irgendwann waren dann alle soweit fertig, dass wir mit dem Grillen von Steaks, Hähnchenspießen und Würstchen beginnen konnten. Wir saßen noch lange zusammen und unterhielten uns, bis wir schließlich in unsere Schlafsäcke krochen.

Der Zeltplatz ist sehr ruhig gelegen, sodass wir eine sehr angenehme Nacht hatten. Morgens gab es ein Typisch französisches Frühstück mit Baguette, Croissants, Camembert, Marmelade und Cafe au lait. Anschließend wurden Essen und Getränke für unterwegs in eine wasserdichte Tonne gepackt und dann konnte es auch schon losgehen.

Zuerst fuhren wir mit den Autos und per Fähre zur Einstiegsstelle, an der wir die Boote zu Wasser ließen. Heute stand eine etwa 16 km lange Strecke auf dem Taubergießen an. Der Taubergießen ist ein Fluss, der durchs Grundwasser gespeist wird und daher sehr klares Wasser hat. An vielen Stellen kann man bis zum Grund schauen. Die Strecke selbst kennzeichnet sich durch ein Einmaliges Naturpanorama, viele Wälder, schmale Flussengen und offenere, breitere Fahrstraßen mit kleinen Holzbrücken, unter denen wir sanft hindurchpaddelten, das Schreien der Achterbahnfahrer im Europa-Park als Geräuschkulisse oder auch einfach mal nur Stille mit einzelnen Piepsen und zwitschern der Vögel in den Bäumen.

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Bei den Stromschnellen Namen wir Fahrt auf und wurden ein bisschen nass und als wir die Boote einmal umtragen mussten, legten wir eine mittägliche Rast ein. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen machte das richtig Spaß!

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Doch kaum waren wir wieder auf dem Zeltplatz, war es plötzlich kalt und windig und bald darauf regnete es in Strömen und schien nicht mehr aufhören zu wollen. Die Stimmung ließen wir uns dadurch trotzdem nicht verderben: wir gingen gemütlich Flammkuchen essen, was sehr lecker war. Später packte ich meine Ukulele aus, begleitete die anderen beim Singen und gab später auch ein paar meiner eigenen Lieder zum Besten.

Der nächste Morgen war wie der gestrige Morgen auch, nur mit den Unterschied, dass wir die Zelte abbauen und alles einpacken mussten - im unverändert strömenden Regen. Da die Wetterprognose auch keine Besserung vorhersagte, entschieden wir uns einstimmig gegen die geplante Tour auf dem Brunnemwasser. Manche gingen noch in ein Museum für moderne Kunst, aber die Mehrheit machte sich direkt auf den Heimweg.

Trotz des Regens war es ein wunderschönes Wochenende. Besonders anzumerken ist die sehr angenehme Gemeinschaft und die super Zusammenarbeit. Hoffentlich sehen wir uns nächstes Jahr alle wieder - am besten dann, ohne dass die Tour auf dem Brunnenwasser Regenwasser weichen muss!