Osterausfahrt an die Salza

Am frühen Morgen des Karfreitags heißt es Abfahrt in Richtung Steiermark. Nach einer langen Fahrt treffen bis in den späten Abend alle 15 Paddler auf dem Wildwasserzentrum in Wildalpen ein.

Nach der ersten sehr kalten Nacht mit Frost und einen gemeinsamen Frühstück, brechen wir zum oberen Abschnitt der Salza auf. Eingestiegen oberhalb von Mariazell, bekommen wir besonders in der Rasingschlucht die ersten Eindrücke des schönen Salzatals vor Augen geführt. Das Wasser hat gerademal 6 bis 8° C, ist aber dafür glasklar und schillernd grün. Am darauffolgenden Tag folgen wir dem Flusslauf weiter flussabwärts und passieren den Klausgraben bis es in Weichselboden oberhalb des Stausees nach einer 12 km langen Etappe wieder aussteigen heißt. Die Gruppe von 15 Paddler ist mittlerweile sehr gut eingespielt und so wagen wir uns am dritten Tag erstmals in etwas schwierigere Gewässerabschnitte (WW I bis II/III) und erreichen nach rund 17 km glücklich aber erschöpft unser Quartier zum ersten Mal direkt vom Wasser aus. Den anschließenden Ruhetag haben wir uns alle verdient.

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Am Mittwoch starten wir direkt von der Zeltwiese auf die Slalomstrecke und paddeln bis zur Wasserlochklamm. Kurz vor Erreichen der Ausstiegsstelle macht uns der kräftige Wind zu kämpfen. Am nächsten Tag geht es genau an dieser Stelle wieder weiter und wir erreichen über Erzhalden die Palfauer Schlucht, bevor wir oberhalb des Stausees in Weiberlauf aussteigen.

Zufrieden blicken wir zurück auf fünf schöne Paddeltage bei schönstem Wetter, in schöner Landschaft und erholsame Abende am Lagerfeuer. Summa summarum sind wir nahezu die ganze Salza in ihren fahrbaren Bereichen von Mariazell flussabwärts gepaddelt und haben uns dabei Tag für Tag im Schwierigkeitsgrad gesteigert. Vielen Dank an Steffen für die Organisation sowie allen erfahrenen Paddlern für das Vorfahren und das Bergen.

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