Wildwasserausfahrt an die Soca Pfingsten 2019

Es stimmt wirklich! Die Soca hat eine Farbe wie aus dem Bilderbuch: alle Schattierungen von türkisgrün bis grün und glasklar. Die Soca-Neulinge staunen, die „Wiederholungstäter“ wissen, warum es sie immer wieder hierher zieht.

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Zwischen 14 und 18 PaddlerInnen der Naturfreunde Karlsruhe bzw. 1 Gast vom WSV
Brühl schlagen am Pfingstsamstag für ca. eine Woche ihre Zelte bzw. Wohnwagen auf
dem Campingplatz Klin direkt unterhalb der 2. Soca-Klamm auf. Ein großes Zeltlager mit Pavillons, die Schutz vor Sonne und dem eher seltenen Regen bieten, und in dem auch die Paddler der benachbarten Rheinbrüder gern dabei sind – auf ein gutes Glas oder ein gemeinsames Essen.
Morgens geht es nach einem ausgiebigen Frühstück eher gemütlich los:
Am 1. Tag die „Hausfrauenstrecke“ zum Einpaddeln. Warmpaddeln ist bei den
hochsommerlichen Temperaturen eher nicht notwendig; im Gegenteil das 10-Grad kalte Wasser der Soca bietet eine angenehme Abkühlung.

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Auf der leichten Strecke bis Sprenica I bleibt viel Zeit, die herrliche Berglandschaft zu
genießen. Die stärkeren Paddler fahren weiter und nehmen schnell noch die
„Friedhofstrecke“ (WW III – III+) mit; sie sind fast vor der Abholern am Ausstieg.
Am 2. Paddeltag geht es am Campingplatz los und zunächst gemütlich bis zum
„Bunkerschwall“. Ab hier wird die Strecke bis unterhalb der 3. Socaklamm ziemlich
anspruchsvoll. Wir steigen mehrmals zum Besichtigen aus, und einige von uns
beschließen, den Abschnitt zu umtragen und das Angebot der „Jugend“  anzunehmen, die Boote runter zu shutteln. Es folgen einzelne Schwälle und mäßig-schwere Verblockungen bis zum „Lawinenschwall“ (III+). Dann die 3. Socaklamm (WW IV) – nach einem Blick auf das folgende Stück das gleiche Prozedere wie vorher … Aussteigen, Umtragen – hier durch einen alten begehbaren Tunnel - Boote shutteln.
Dann folgt die „Hausstrecke“ (WW II-III) mit dem sog. „Frauenschlucker“, einem großen unterspülten Felsblock, der heute jedoch niemand von uns schluckt, und immer wieder größeren und kleineren Schwällen und Verblockungen bis zur Koritnica-Mündung und weiter vorbei an den Schleierfällen bis zum Prijon-Center.

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Am nächsten Paddeltag ist für die meisten Üben unterhalb der 2. Klamm angesagt –
Technik und natürlich Retten und Bergen. Auch der ganz kleine Paddelnachwuchs ist
dabei. Highlight ist ein Felsenstart in das türkisgrüne Pool der Soca.
Am 4. Paddeltag steht nochmal die Hausfrauenstrecke bis zum Kieswerk auf dem
Programm; die „Jugend“ tobt sich parallel flussabwärts auf den schwereren
Flussabschnitten Friedhof-, Slalom- und Abseilstrecke aus.
Am 5. Paddeltag geht es auf der Koritnica zur Sache. Wir steigen unterhalb der Festung Kluze ein, umtragen teilweise schweißgebadet die Klamm am Anfang und arbeiten uns dann in wunderschöner Landschaft die schnellfließende, mal weniger mal stärker verblockte Strecke (WW II-III) bis zur Mündung in die Soca hinab.

Impressionen der Rentnerfahrt 2019

Am 15.Mai 2019 ging es bei der Rentnerfahrt in das „ Land der Franken“ nach Veitshöchsheim und Würzburg. Über die Autobahn Heilbronn erreichten wir Veitshöchsheim; dieses schöne und alte Städtchen liegt direkt am Main. Dort erwartete uns bei der Fischerbärbel, direkt am Mainufer gelegen, ein Frühstücksbuffet.

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Kultur in der Natur

Es war viel los am 30. Juni in Sachen Kultur in Karlsruhe –  auch bei uns!

Am sonnigen Sonntag verwandelte sich die  Bootshausterrasse auf Rappenwört in einen „Konzertsaal“ der besonderen Art. Wir durften hier in Einklang der Natur Musik von Mozart, Massenet und Fritz Kreisler lauschen.

Diese wunderbare, kurzweilige Martinéevorstellung  haben wir Katharina Eisenmann an der Violine und ihrer Freundin Johanna  Dettweiler                   am Klavier zu verdanken. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn wir die beiden Musikerinnen wieder in diesem außergewöhnlichen Ambiente zu „Kultur in der Natur“ begrüßen dürfen.

 

Karlsruhe im Klimawandel - Veranstaltung zur Kommunalwahl 2019

Am Montag, den 20.05.2019 fand im Tollhaus eine Diskussionsveranstaltung zur Kommunalwahl zum Thema Umweltschutz statt, die von zwölf Karlsruher Umweltverbänden. u.a. den NaturFreunden Karlsruhe organisiert wurde. Ein Mitschnitt sowie die Vortragsfolien des einleitenden Vortrags von Dr. Hans Schipper vom Süddeutschen Klimabüro / Institut für Meterologie und Klimaforschung finden sich hier (externer Link).

Osterausfahrt an die Salza

Am frühen Morgen des Karfreitags heißt es Abfahrt in Richtung Steiermark. Nach einer langen Fahrt treffen bis in den späten Abend alle 15 Paddler auf dem Wildwasserzentrum in Wildalpen ein.

Nach der ersten sehr kalten Nacht mit Frost und einen gemeinsamen Frühstück, brechen wir zum oberen Abschnitt der Salza auf. Eingestiegen oberhalb von Mariazell, bekommen wir besonders in der Rasingschlucht die ersten Eindrücke des schönen Salzatals vor Augen geführt. Das Wasser hat gerademal 6 bis 8° C, ist aber dafür glasklar und schillernd grün. Am darauffolgenden Tag folgen wir dem Flusslauf weiter flussabwärts und passieren den Klausgraben bis es in Weichselboden oberhalb des Stausees nach einer 12 km langen Etappe wieder aussteigen heißt. Die Gruppe von 15 Paddler ist mittlerweile sehr gut eingespielt und so wagen wir uns am dritten Tag erstmals in etwas schwierigere Gewässerabschnitte (WW I bis II/III) und erreichen nach rund 17 km glücklich aber erschöpft unser Quartier zum ersten Mal direkt vom Wasser aus. Den anschließenden Ruhetag haben wir uns alle verdient.

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Am Mittwoch starten wir direkt von der Zeltwiese auf die Slalomstrecke und paddeln bis zur Wasserlochklamm. Kurz vor Erreichen der Ausstiegsstelle macht uns der kräftige Wind zu kämpfen. Am nächsten Tag geht es genau an dieser Stelle wieder weiter und wir erreichen über Erzhalden die Palfauer Schlucht, bevor wir oberhalb des Stausees in Weiberlauf aussteigen.

Zufrieden blicken wir zurück auf fünf schöne Paddeltage bei schönstem Wetter, in schöner Landschaft und erholsame Abende am Lagerfeuer. Summa summarum sind wir nahezu die ganze Salza in ihren fahrbaren Bereichen von Mariazell flussabwärts gepaddelt und haben uns dabei Tag für Tag im Schwierigkeitsgrad gesteigert. Vielen Dank an Steffen für die Organisation sowie allen erfahrenen Paddlern für das Vorfahren und das Bergen.

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Lampionwanderung 2018

Am 10.11.2018 fand traditionell die Lampionfahrt aller Vereine in Rappenwört statt. Aufgrund des anhaltenden niedrigen Wasserstands ging es dieses mal zu Fuß mit den Lampions zur Kiesinsel am Rhein.

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Saisonende der Kanuabteilung 14.10.2018

Traditionell treffen sich die Vereine auf Rappenwört jedes Jahr im Oktober an einem Sonntag Nachmittag um gemeinsam die Saison zu beenden.

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Vormittags unternimmt jeder Verein für sich eine Vorfahrt. Aufgrund des anhaltenden Niedrigwasserstands konnten wir dieses mal nicht über die Altrheinarme paddeln.

Bei dem wunderschönen Spätsommerwetter war schnell eine Alternative gefunden.

Es ging sportlich Rheinaufwärts zu unserem Zeltplatz. Ob gemütlich auf der Picknikdecke, einer Runde Schwimmen im Rhein, Slackline, Federball..... Alle hatten viel Spaß und wir freuen uns jetzt schon auf die Saison 2019.

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